JOCHEN BIGANZOLI / REGISSEUR

„Jochen Biganzoli gehört zu den interessantesten Regisseuren der mittleren Generation.“

Dr. Joachim Lange in DRESDNER NEUESTE NACHRICHTEN, 4. Juni 2015


„Jochen Biganzoli einer der spannensten Regisseure und zugleich ein Geheimtipp.“

Frank Kämpfer, DEUTSCHLANDFUNK - Musikjournal, 22.10.2015


BIOGRAPHIE


Jochen Biganzoli wurde in Kaiserslautern geboren und lebt  heute in Bremen. Er studierte Theater- und Musikwissenschaft an der Universität Erlangen-Nürnberg. Seine Lehrzeit als Regieassistent absolvierte er am Badischen Staatstheater in Karlsruhe und am Bremer Theater. Neben seiner Tätigkeit am Theater unterrichtete er 5 Jahre lang an der Hochschule für Künste in Bremen.


Nach ersten erfolgreichen Inszenierungen in Bremen wurde er Oberspielleiter und Spartenleiter des Musiktheaters am Kleist Theater in Frankfurt (Oder). Seit 1999 ist er freiberuflich tätig und hat erfolgreich an den verschiedensten Theatern gearbeitet, u.a. in Detmold, Pforzheim, Flensburg, Augsburg, Gera, Kopenhagen, Barcelona, Hamburg, Leipzig, Dresden.


Mit den Produktionen LAND DES LÄCHELNS, LUISA MILLER, LA BOHÈME (wurde auf DVD aufgezeichnet), DER ROSENKAVALIER und MARGARETHE (FAUST) wurde Jochen Biganzoli zum prägenden Regisseur am Landestheater Eisenach.

Im Juni 2010 eröffnete Jochen Biganzoli die Schumann-Tage der Stadt Zwickau, zum 200. Geburtstages von Robert Schumann, mit seiner Inszenierung der selten gespielten Oper GENOVEVA.

Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Oper Leipzig inszenierte er im Oktober 2010 DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG. Bei der Kritiker-Umfrage der Zeitschrift Opernwelt 2011 wurden DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG (Oper Leipzig) und GENOVEVA (Theater Plauen Zwickau) nominiert.


In der Spielzeit 2012/13 inszenierte Jochen Biganzoli am Theater Osnabrück drei Einakter von Paul Hindemith, in der Kritiker-Umfrage der Zeitschrift OPERNWELT für die Spielzeit 2012/13 hat Gerhard Rohde, FAZ, diese Inszenierung als „Aufführung des Jahres" nominiert. Ebenso erhielt die Inszenierung in der Autoren-Umfrage der Zeitschrift DIE DEUTSCHE BÜHNE - Spielzeit 2012/2013 eine Nennung in der Kategorie „Herausragender Beitrag zur aktuellen Entwicklung der Oper“.


Im September 2013 debütierte Jochen Biganzoli erfolgreich an der Hamburgischen Staatsoper und inszenierte dort DER MEISTER UND MARGARITA von York Höller. Für diese Inszenierung hat Jochen Biganzoli den Rolf Mares Preis 2014 der Hamburger Theater in der Kategorie ‚Herausragende Inszenierung‘ verliehen bekommen.


Im Mai 2015 inszeniert er TANNHÄUSER am Theater Bielefeld, diese Inszenierung wurde sowohl in der Autoren-Umfrage der Zeitschrift DIE DEUTSCHE BÜHNE 2015, als auch in der Kritiker-Umfrage der OPERNWELT 2015 nominiert.


Für seine Inszenierung von Dmitri Schostakowitschs „Lady Macbeth von Mzensk“ am Theater Lübeck im März 2016 wurde er für den deutschen Theaterpreis DER FAUST 2016 in der Kategorie ‚Regie Musiktheater‘ nominiert.


Im Mai 2016 folgte das erfolgreiche Debüt an der Semperoper in Dresden mit MATHIS DER MALER.


Im November 2016 inszenierte Jochen Biganzoli TOSCA an der Oper Halle.





> Biganzoli Portraitfoto (JPEG)

> Biganzoli - Biographie (PDF)



INTERESSANTE INFORMATIONEN


Nominierung für den deutschen Theaterpreis DER FAUST 2016

Jochen Biganzoli wurde für seine Inszenierung von Dmitri Schostakowitschs „Lady Macbeth von Mzensk“ am Theater Lübeck für den deutschen Theaterpreis DER FAUST 2016 in der Kategorie ,Regie Musiktheater‘ nominiert.


Kritiker-Umfrage der Zeitschrift OPERNWELT im Jahrbuch 2015

Bei der Kritiker-Umfrage im Jahrbuch 2015 der OPERNWELT erhielt Jochen Biganzoli für die Produktion TANNHÄUSER am Theater Bielefeld eine Nennungen in der Kategorie ‘beste Regie‘!


Autoren-Umfrage Deutsche Bühne 2015

Bei der Autoren-Umfrage der Zeitschrift DIE DEUTSCHE BÜHNE zur Spielzeit 2014/15 erhielt Jochen Biganzoli für die Produktion TANNHÄUSER am Theater Bielefeld eine Nennung in der Kategorie ,Herausragender Beitrag zur aktuellen Entwicklung der Oper‘!


Rolf Mares Preis 2014

Für die Inszenierung von DER MEISTER UND MARGARITA (Staatsoper Hamburg) hat Jochen Biganzoli den Rolf Mares Preis der Hamburger Theater in der Kategorie ,Herausragende Inszenierung‘ verliehen bekommen.

Hier ein Portrait erschienen im Weserkurier, Bremen.

Und hier das Preisträger-Video.


Kritiker-Umfrage der Zeitschrift OPERNWELT im Jahrbuch 2014

DER MEISTER UND MARGARITA (Staatsoper Hamburg) hat in der Kritiker-Umfrage der Zeitschrift OPERNWELT für die Spielzeit 2013/14 insgesamt drei Nennungen bekommen:


- beste Inszenierung

- Ausgrabung/Wiederentdeckung des Jahres

  1. -bester Sänger/Darsteller (Dietrich Henschel)


Kritiker-Umfrage der Zeitschrift OPERNWELT für die Spielzeit 2012/13

Gerhard Rohde, FAZ, hat die Inszenierung der DREI EINAKTER von P. Hindemith am Theater Osnabrück nominiert als

„Aufführung des Jahres".


Autoren-Umfrage der Zeitschrift DIE DEUTSCHE BÜHNE zur Spielzeit 2012/2013

Jochen Biganzoli erhielt für die Produktion der DREI EINAKTER von P. Hindemith am Theater Osnabrück eine Nennung in der Kategorie „Herausragender Beitrag zur aktuellen Entwicklung der Oper“.



Kritiker-Umfrage der Zeitschrift OPERNWELT im Jahrbuch 2011

Bei der Kritiker-Umfrage der Zeitschrift OPERNWELT im Jahrbuch 2011 erhielten zwei Produktionen von mir Nominierungen:

Die Meistersinger von Nürnberg - in der Kategorie ,Aufführung des Jahres‘

„Politisch, moralisch, intelligent: Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“ in der auch handwerklich meisterlichen Inszenierung von Jochen Biganzoli in Leipzig.“

Genoveva - in der Kategorie ,Bühnenbild/Ausstattung des Jahres‘

„Stefan Morgenstern für sein Bühnenbild zu Schumanns „Genoveva“ in Zwickau, das endlich einmal intelligent Video-Leinwände einsetzt.“



Musik ermöglichen

Irene Constantin im Gespräch mit Jochen Biganzoli

in OPER & TANZ

> zum Interview



Gesprächszeit mit Jochen Biganzoli / Nordwestradio
Nordwestradio-Moderator Nicole Nelhiebel hat mit Jochen Biganzoli gesprochen und dabei auch erfahren, dass sein Fussballherz, obwohl in Kaiserslautern geboren, für Werder Bremen schlägt.
> hier

Behutsame Dekonstruktion - bedrängende Intensität / Deutschlandfunk

Jochen Biganzolis Musiktheater

Jochen Biganzolis Jugend war von Musik bestimmt. Posaunenchor, Rockmusik, Bachkantaten bis zum ersten Opernbesuch, dessen Faszination bis heute bestimmend blieb. Jeder neue Regieauftrag stürzt ihn in ein Abenteuer, oft im doppelten Wortsinn. Biganzoli, geboren in Kaiserslautern, erlebte die Abwicklung des Musiktheaters in Frankfurt/Oder als junger Operndirektor, die Abwicklung des Eisenacher Musiktheaters als dort stilbestimmender Regisseur. Seine handwerklich bestechenden Inszenierungen zeichnen sich durch einen fabulierenden Realismus aus, durch Einsichten in die Werke, die ebenso überraschend wie zwingend logisch erscheinen. Modischer Trash gehört ebenso wenig zu seiner Bühnenästhetik wie ein Theater des l'art pour l'art.


Von Irene Constantin


Einen Ausschnitt aus der Radiosendung finden Sie hier...